DLAntrag für die Durchführung von Großraum- und/oder Schwerverkehr

Sie / Ihre Firma möchten eine überlange, -breite oder -hohe Ladung auf dem Fahrzeug transportieren. 

Die Abmessungen des Fahrzeuges entsprechen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Die Ladung ragt nach vorne, hinten, zur Seite oder über das Fahrzeug hinaus.

Gemäß den gesetzlichen Richtlinien (§ 22 Abs. 2 StVO) dürfen Fahrzeug und Ladung zusammen nicht höher als 4,0 m und nicht breiter als 2,55 m sein. Die Ladung darf bis zu einer Höhe von 2,5 m nicht nach vorn über das Fahrzeug, bei Zügen nicht über das ziehende Fahrzeug hinausragen. Im Übrigen darf der Ladungsüberstand nach vorn bis zu 0,5 m über das Fahrzeug, bei Zügen bis zu 0,5 m über das ziehende Fahrzeug betragen. Nach hinten darf die Ladung bis zu 1,5 m hinausragen, jedoch bei Beförderung über eine Wegstrecke bis zu einer Entfernung von 100 km bis zu 3,0 m; die außerhalb des Geltungsbereiches der StVO zurückgelegten Wegstrecken werden nicht berücksichtigt. Fahrzeug oder Zug samt Ladung darf nicht länger als 20,75 m sein. Ragt das äußerste Ende der Ladung mehr als 1,0 m über die Rückstrahler des Fahrzeuges nach hinten hinaus, so ist diese kenntlich zu machen. 

Sollte die Ladung diese Abmessungen überschreiten können die Straßenverkehrsbehörden in bestimmten Einzelfällen oder allgemein für bestimmte Antragsteller Ausnahmen genehmigen.

Den Antrag können Sie bei der Straßenverkehrsbehörde (Landratsamt oder kreisfreie Stadt) einreichen, in deren Bezirk Sie Ihren Firmensitz oder Zweigniederlassung haben oder bei der Straßenverkehrsbehörde, in deren Bezirk die genehmigungspflichtige Fahrt beginnt. 

Aufgrund Ihrer Angaben wird der von Ihnen beantragte Fahrtweg mit diesen Transportabmessungen auf Befahrbarkeit überprüft. 

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Bearbeitung der Anträge in der Regel zwei Wochen erfordert. 

Bei langen und/oder breiten und/oder hohen Transporten ist oft mit Auflagen, die zur Absicherung des Transportes gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern dienen, zu rechnen. 

Der Fahrtweg ist vom Transportunternehmer unmittelbar vor Transportbeginn zu überprüfen. Sollte aufgrund der Transportabmessungen auf verparkten Streckenabschnitten ein vorübergehendes Haltverbot notwendig sein, so wenden Sie sich hierfür an die örtlich zuständige Straßenverkehrs-behörde und beantragen eine verkehrsrechtliche Anordnung.

 

Anschrift

Landratsamt Eichstätt
Residenzplatz 1
85072 Eichstätt
Telefon: 08421/70-0
Fax: 08421/70-270
E-Mail: verkehrswesen@lra-ei.bayern.de

Öffnungszeiten

Straßenverkehrsbehörde:
Montag - Freitag 08.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 14.00 - 16.00 Uhr

Öffentliche Verkehrsmittel: DB und Busse - Bahnhof Eichstätt-Stadt; Stadtbuslinie - Haltestelle Residenzplatz (Zulassung abweichend)

Für Sie zuständig

AnsprechpartnerTelefonTelefaxZimmer Nr.e-mail
Claudia Heigl
Sachbearbeiterin
08421/70-305146-R2E-Mail-Adresse des Ansprechpartners
Christina Neumüller
Sachbearbeiterin
08421/70-355146-R2E-Mail-Adresse des Ansprechpartners

Entstehende Kosten

Für die Ausnahmegenehmigung erhebt das Landratsamt Eichstätt eine Verwaltungsgebühr; diese beträgt 10,20 Euro bis 767,00 Euro. Sie richtet sich nach Geltungsdauer, Geltungsbereich und Verwaltungsaufwand. Hinzu kommen die Auslagen, die durch die Telekommunikation entstehen.

Gesetzliche Grundlagen

(§ 46 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 5 StVO)

Formulare